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Wer war Gutenberg?

Buchdruck anno dazumal

1458 erste Druckerei in Straßburg
1462 in Wien

Die zum Betrieb der Buchdruckerkunst erforderlichen Typen oder Lettern zerfallen in Fraktur-, Antiqua- und Kursivschrift neben den dazu gehörigen Interpunktions- und sonstigen Zeichen (Sternchen, Paragraphen etc.). Die Verschiedenartigkeit und Reichhaltigkeit der Typen ist außerordentlich. Man unterscheidet sie nach ihrer Gattung in Brot- und Zierschriften sowie nach ihrer Zeichnung in gotische, Kanzlei-, Grotesk- etc. Schriften.

Der Druck in der Presse, die in der Regel durch zwei Personen bedient wird, erfolgt durch bogenweises Einlegen des Papiers, Zuklappen und Niederlegen von Rähmchen und Deckel, Einfahren des Karrens vermittelst Drehung einer Kurbel, Herüberziehen des Bengels, Wiederausfahren und Auslegen des gedruckten Bogens. Das alles wird von einem der beiden Drucker ausgeführt, während der andere die Farbe verreibt und die Form in der Zeit des Papier-Ein- und Auslegens einschwärzt („aufwalzt“). Die Schnellpresse besorgt alle diese Operationen, mit Ausnahme des Einlegens, selbsttätig. Das Auslegen geschieht bei den meisten Schnellpressen durch einen mechanischen Auslegeapparat. Der Maschinenmeister hat nach erfolgter Zurichtung nur den Gang der Maschine, die Gleichmäßigkeit der Färbung und die Güte des Druckes zu überwachen.

Die gedruckten Bogen werden, wenn es nicht Zeitungen oder andere sofort abzuliefernde Arbeiten sind, zum Trocknen aufgehängt und dann in Glättpressen gebracht, um die beim Druck entstandenen Unebenheiten des Papiers zu beseitigen.

Die Satzformen wird nach dem Druck zur Entfernung der Druckfarbe mit einer in scharfe Lauge getauchten Bürste gewashen und sie mit reinem Wasser abgespült. Wenn sie nicht für weitere Drucke aufzubewahren sind, das heißt zum Stehsatz werden, erhält der Setzer sie zurück zum Auseinandernehmen, Ablegen oder Aufräumen. Er verteilt die Lettern wieder in die ihnen entsprechenden Kastenfächer, oder es werden nur Titel, Überschriften, kurze Zeilen etc. abgelegt, der Satz aber „aufgebunden“, das heißt in handlichen Stücken mit Kolumnenschnüren umwunden und, wenn sie gut abgetrocknet sind, in Papier geschlagen, etikettiert und für späteren Bedarf im Magazin aufbewahrt. Abgenutzte Typen werden als „Zeug“ wieder an die Schriftgießereien zum Umguss verkauft.

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